Settlement birds

Neonicotinoïden zijn giftig voor zangvogels

Uit nieuw onderzoek van Margaret Eng en Christy Morrissey van de universiteit van Saskatchewan (Canada) blijkt dat neonicotinoïden ook giftig zijn voor zangvogels. De effecten traden op nadat ze gevangen vogels (mussen) gedurende drie dagen per maagsonde een dosering gaven die equivalent is aan consumptie van drie of vier met imidacloprid behandelde koolzaadjes. Imidacloprid zorgde ervoor dat ze 25% van hun lichaamsgewicht verloren. Bovendien ontdekten ze dat hun oriëntatievermogen, dat ze nodig hebben tijdens de jaarlijkse trek, significant werd beïnvloed.

Imidacloprid and chlorpyrifos insecticides impair migratory ability in a seed-eating songbird

Birds that travel long distances between their wintering and breeding grounds may be particularly susceptible to neurotoxic insecticides, but the influence of insecticides on migration ability is poorly understood. Following acute exposure to two widely used agricultural insecticides, imidacloprid (neonicotinoid) and chlorpyrifos (organophosphate), we compared effects on body mass, migratory activity and orientation in a seed-eating bird, the white-crowned sparrow (Zonotrichia leucophrys).

Massensterben in Mandern: 46 Stare fallen tot vom Himmel

Einen ganzen Schwarm toter Stare (Sturnus vulgaris) fanden Anwohner in der Ortsdurchfahrt von Bad Wildungen-Mandern vor. Alle lagen in einem Umkreis von rund 50 Metern. Die meisten Vögel waren bereits vom Durchgangsverkehr plattgefahren. Einige Anwohner, darunter auch Karl-Heinz Paul, fanden die Tiere und suchten nach Erklärungen: „46 tote Stare im Umkreis von 50 Metern, dass ist schon sehr merkwürdig“. In anderen Ländern kam es in der Vergangenheit bereits öfter zu solchen Phänomenen.

"Regelrechtes Vogelsterben" in Deutschland

Die Zahlen, die der Naturschutzbund (Nabu) heute veröffentlichte, sind so alarmierend, dass Tierschützer bereits von einem "regelrechten Vogelsterben" sprechen. 12,7 Millionen Brutpaare gingen in nur zwölf Jahren verloren. Besorgniserregend ist vor allem der Rückgang bei verbreiteten Arten.12,7 Millionen oder 15 Prozent aller Vogelbrutpaare in Deutschland, das ist die dramatische Bilanz der heute veröffentlichten Auswertung. Diese beruht auf Vogelbestandsdaten, die die Bundesregierung 2013 an die EU gemeldet hat.

Insect-eating birds decline where bee-killing neonicotinoids are present

In his book, Dutch toxicologist Henk Tennekes (2010) makes the case that the contamination of surface water by neonicotinoids is so widespread in the Netherlands (and possibly elsewhere in Europe), that loss of insect biomass on a continental scale is behind many of the widespread declines that are being seen, be they of marsh birds, heath or meadow birds or even coastal species. This suggests that we should be looking at possible links between neonicotinoid insecticides and birds, not on a farm scale, but in the context of whole watersheds and regions.

Heimische Grünfinken leiden unter Bakterienbefall

Grünfinken (Chloris chloris, Syn.: Carduelis chloris) oder Grünlinge sehen – grob gesprochen – aus wie gelbgrüne Spatzen und gehören zu den 15 häufigsten Singvogelarten Österreichs: Die Brutvogelerfassung durch den Verein Birdlife ergab im Jahr 2012 einen bundesweiten Bestand von rund 235.000 Brutpaaren. In den vergangenen fünf Jahren hat sich diese Zahl allerdings um mehr als die Hälfte verringert. Schuld daran dürften ein Bakterium und ein mikroskopisch kleiner Parasit sein, der die Art bevorzugt als Wirt benutzt.

Merels worden slachtoffer van het usutuvirus

In de Achterhoek en Twente zijn de afgelopen weken verscheidene dode merels gemeld die mogelijk slachtoffer van het usutuvirus zijn. Bij een besmetting met het usutuvirus kunnen de volgende symptomen worden waargenomen: algehele malaise, sloomheid, 'bol' zitten, niet meer drinken, naar adem happen, spierzwakte (bijvoorbeeld niet meer opvliegen, alleen nog maar laag blijven en meteen weer gaan zitten), vleugels en kop laten hangen en evenwichtsstoornissen.

Insekten verschwinden – auch in der Schweiz

«Vor rund 30 Jahren musste man die Windschutzscheiben nach jeder Fahrt intensiv putzen», sagt Hans Heule. 40 Jahre lang fuhr er als Lokomotivführer durch die Schweiz. «Damals durchfuhren wir ganze Wolken von Mücken. Die Insekten klatschten auf die Scheibe wie Regen.» Heule ist nicht der einzige mit dieser Erinnerung. Ein Dutzend älterer Lokführer und Autofahrerinnen sagt, die Zahl der zerplatzten Insekten habe stetig abgenommen. Das ist zwar ein Indiz für den Rückgang der Menge der Insekten. Statistisch verlässliche Daten für die Schweiz liegen jedoch nicht vor.

Bestände der Grünfinken halbiert

Wo sind all die Grünfinken (Chloris chloris, Syn.: Carduelis chloris) geblieben? 2012 rangierte der possierliche Singvogel, der als einziger sogar in Thujenhecken nistet, mit 230.000 Brutpaaren noch auf Platz vier der häufigsten Vogelarten. Doch jetzt geht es mit ihm rapide bergab. "Seine Bestände haben sich mehr als halbiert", sagt Susanne Schreiner von BirdLife. Schuld ist der Einzeller "Trichomonas gallinae", der im Kropf schwere Entzündungen auslöst. Zwar hat er es auch auf andere Vogelarten abgesehen. Todbringend ist er aber fast nur für Grünfinken.