Algemeen

Pestizide sind Hauptursache des Insektensterbens

Auf Einladung des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) referierte der Insektenforscher Thomas Hörren vom Entomologischen Verein Krefeld (EVK) im Möllner Quellenhof vor 90 Besuchern über deren bahnbrechende Studie zum Thema “Rückgang der Insekten-Biodiversität”. An zahlreichen Standorten ausschließlich in Schutzgebieten hatte der EVK 27 Jahre lang die Insektenfauna untersucht. Aufgrund des enormer Datenbestand und der wissenschaftlichen Methodik waren die Entomologen in der Lage, nicht nur den schleichenden Verlust an Arten, sondern auch an Insekten-Biomasse zu dokumentieren.

Fischsterben gefährdet Fischereiverein Thur im Kanton St. Gallen

Was in der Thur unterhalb von Bütschwil vor sich geht, klingt wie ein Krimi: Seit gut vier Jahren sterben dort jeweils von Ende Juli bis im September zahlreiche Bachforellen. «Ich schätze, dass wir seither 80 bis 90 Prozent von diesen verloren haben», sagt Markus Brunner. Er ist Hobbyfischer und Präsident des Fischereivereins Thur, der diesen Abschnitt des Flusses vom Kanton St. Gallen gepachtet hat und im Februar sein 125-jähriges Bestehen feiert.

Kaum Fische in Ostschweizer Gewässern

Der Fischfang im Linthkanal, am Zürichsee und im Walensee geht immer weiter zurück. Seit Beginn der Aufzeichnung vor fast 80 Jahren sind noch nie so wenige Fische gefangen worden. Der Jahresbericht der Fischereikommission für den Zürichsee, Linthkanal und Walensee 2017 zeichnet ein düsteres Bild. Im vergangenen Jahr gingen die Fischfänge im Zürichsee und Zürich-Obersee weiter zurück und lagen um rund zehn Prozent tiefer als im bereits schlechten Vorjahr. Egli gingen so wenige ins Netz wie letztmals vor über 30 Jahren und auch der Rückgang beim Felchenfang war deutlich.

Berufsfischer beklagen Rückgang bei Felchen

Einen deutlichen Einbruch bei den Fängen bilanzieren die 26 Berufsfischer von der Insel Reichenau und der Höri fürs Jahr 2017. Besonders stark zurückgegangen ist die Zahl bei den in der Gastronomie beliebten Felchen, der wirtschaftlich wichtigsten Fischart, die dennoch 54,2 Prozent des Fangs ausmachte. 98 329 Kilogramm Fisch habe man gefangen, berichtete Werner Keller, der zweite Vorsitzende des Fischereivereins Untersee und Rhein, bei der Hauptversammlung im Hotel-Restaurant Mohren. Das waren 36 553 Kilo weniger (minus 27,1 Prozent) als im Jahr 2016.

Michael McCarthy: We’ve lost half our wildlife. Now’s the time to shout about it

Most Britons remain blithely unaware that since the Beatles broke up, we have wiped out half our wildlife. Yet we are not alone. Last week, the French woke up in a dramatic way to the fact that their own farmland birds, their skylarks and partridges and meadow pipits, were rapidly disappearing: Le Monde, the most sober of national journals, splashed the fact across the top of its front page.

Chytridiomycosis: A Key Example of the Global Phenomenon of Wildlife Emerging Infectious Diseases

During the latter half of the 20th century, it was noticed that global amphibian populations had entered a state of unusually rapid decline. Hundreds of species have since become categorized as “missing” or “lost,” a growing number of which are now believed extinct. Amphibians are often regarded as environmental indicator species because of their highly permeable skin and biphasic life cycles, during which most species inhabit aquatic zones as larvae and as adults become semi or wholly terrestrial. This means their overall health is closely tied to that of the landscape.

Study findings suggest that imidacloprid would accumulate in trout in continuous waterborne exposures

Imidacloprid (IMI) is the largest selling insecticide internationally. Little is known about the toxicokinetics of IMI in fish, however. In vivo time-course studies were conducted to study the distribution and elimination of IMI in rainbow trout. Animals confined to respirometer-metabolism chambers were injected with a low (47.6 ìg/kg), medium (117.5 ìg/kg) or high (232.7 ìg/kg) dose directly into the bloodstream and allowed to depurate.

US review shows pesticides pose a threat to endangered fish species

Federal scientists have determined that a family of widely used pesticides poses a threat to dozens of endangered and threatened species, including Pacific salmon, Atlantic sturgeon and Puget Sound orcas. The National Marine Fisheries Service issued its new biological opinion on three organophosphate pesticides - chlorpyrifos, diazinon and malathion - after a yearslong court fight by environmental groups.

Earth has entered an era of mass extinction unparalleled since the dinosaurs died out 66 million years ago

A 2015 study co-authored by Paul Ehrlich, professor emeritus of biology, and colleagues showed that Earth has entered an era of mass extinction unparalleled since the dinosaurs died out 66 million years ago. The specter of extinction hangs over about 41 percent of all amphibian species and 26 percent of all mammals, according to the International Union for Conservation of Nature (IUCN), which maintains a list of threatened and extinct species.

Die Zahl der weltweit bedrohten Tier- und Pflanzenarten hat dieses Jahr einen neuen Rekordstand erreicht

Mit rund 25'800 bedrohten Tier- und Pflanzenarten sei im zu Ende gehenden Jahr ein neuer dramatischer Höchststand erreicht worden. Ein Jahr zuvor waren es noch 24'000 bedrohte Arten. "Wir Menschen verursachen das grösste Artensterben seit Ende der Dinosaurier", resümierte Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland. Auch in der Schweiz gingen die Bestände einiger Arten merklich zurück. Mehr als 40 Prozent der Insektenarten in der Schweiz gälten als bedroht, darunter Bienen und Schmetterlinge, sagte WWF-Sprecherin Perrette Rey in Lausanne auf Anfrage.