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In Sachsen stehen aktuell 1275 Insektenarten auf der Roten Liste, von denen 98 bereits ausgestorben und 122 vom Aussterben bedroht sind

In Sachsen verschwinden immer mehr Insekten - und damit die Bestäuber unserer Kulturpflanzen und die Nahrungsgrundlage vieler Tiere. Die Situation ist so prekär, dass Grüne und Linke von der Staatsregierung ein aktives Gegensteuern verlangen. Am Freitag schildert ein Insekten-Experte dem Umweltausschuss des Landtages, was dringend zu tun ist.

Studie enthüllt: Unser IQ fällt rasant ab - Ärzte schlagen Alarm

Die Menschen in den Industrieländern werden immer dümmer – das ergab jetzt eine besorgniserregende Studie britischer Forscher. Angeblich soll das Team um den englischen Forscher Edward Dutton herausgefunden haben, dass der IQ in vielen westlichen Nationen alle zehn Jahre um etwa zwei Punkte gesunken ist. Für ihr Ergebnis haben Dutton & Co. die Daten von skandinavischen Soldaten untersucht, die bei der Einstellung in den Militärdienst einen Intelligenztest absolvieren mussten.

Insektensterben: Auch häufige Arten werden selten

Senckenberg-Wissenschaftler konnten gemeinsam mit Kollegen der Technischen Universität München nachweisen, dass derzeit weit verbreiteten Insekten zukünftig ein hoher Artenverlust droht. Als Gründe für den Rückgang dieser „Generalisten“ nennt das Forscherteam eine Verinselung von Lebensräumen sowie die Intensivierung der Landwirtschaft. Auch die genetische Diversität der untersuchten Schmetterlingsarten wird laut der heute im Fachjournal „Biological Conservation“ veröffentlichten Studie zukünftig stark abnehmen – die Insekten reagieren in Folge sensibler auf Umweltveränderungen.

Der Insektenrückgang rund um Karlsruhe ist dramatisch

In einer Anfrage an den Gemeinderat will die CDU wissen, wie es um die Insekten bestellt ist und was gegen das Insektensterben in der Fächerstadt getan werden kann. Die Stadt Karlsruhe hat bereits auf die Anfrage der CDU-Fraktion geantwortet. Sie bestätigt einen Rückgang der Insekten als "überregionales Phänomen, zu dem es belastbare Studien gibt". Das Sterben der Insekten in Karlsruhe lässt sich anhand einer der größten Insektengruppen nachvollziehen: Der Schmetterlinge.

Insektensterben und industrielle Landwirtschaft nehmen Igel die Lebensgrundlage

Igel stehen in der Neuauflage der Roten Liste für Bayerns Säugetiere erstmals auf der Vorwarnliste. Sie könnten bald zur bedrohten Tierart werden. Eine Zählaktion des Landesbunds für Vogelschutz (LBV) zeigt: In Ostbayern geht die Zahl der Igelmeldungen zurück. Laut Experten nehmen das Insektensterben und die industrielle Landwirtschaft den Tieren die Nahrungsgrundlage und den Lebensraum.

NABU und Bioland fordern eine Neuausrichtung der Europäischen Agrarpolitik (GAP)

Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche forderten Deutschlands größter Naturschutzverband NABU und Deutschlands größter ökologischer Anbauverband Bioland am heutigen Donnerstag gemeinsam eine Neuausrichtung der Europäischen Agrarpolitik (GAP). „Verbraucher, Landwirte und die Umwelt brauchen einen Umbau der EU-Agrarförderung. Eine Politik des Weiter-So darf es nicht geben“, waren sich NABU-Präsident Olaf Tschimpke und Bioland-Präsident Jan Plagge einig.

Der Spatz wird im Kreis Uelzen seltener

Während im Rahmen der Stunde der Wintervögel des NABU in Niedersachsen mehr Vögel als im Vorjahr gezählt wurden, ist das Ergebnis im Landkreis Uelzen nicht ganz so rosig. „Wir haben bei drei der fünf bisher am häufigsten gezählten Vogelarten Rückgänge zu verzeichnen“, berichtet der NABU-Kreisvorsitzende Karl-Heinz Köhler. So sind die Zahlen beim Haussperling Passer domesticus– gemeinhin als Spatz bekannt – im Vergleich zu 2017 rückläufig. 2018 wurden noch 1014 Haussperlinge gezählt – ein Rückgang von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Der Star, ein Vogel in Schwierigkeiten

Die Zeiten, in denen man im Herbst Tausende Stare (Sturnus vulgaris) in großen Wolken fliegen sah, scheinen vorbei. Eine Stunde vor Sonnenuntergang sammeln sich die Stare an ihrem Schlafplatz, am liebsten in der Nähe von Schilf, und fliegen rasant durch die Lüfte. Mit ihren Flugmanövern zeigen sie, dass sie mehrere Formationen und „Gestalten“ am abendlichen Himmel mühelos beherrschen. Der Beobachter staunt, dass sie nicht versehentlich zusammenstoßen. In ganz Deutschland sind in den vergangenen zwei Jahren circa eine Million Brutpaare verlorengegangen.

Nordsachsen: Der Rotmilan im Sinkflug

Im Herbst zieht er in den Süden und überwintert in Spanien, in Südfrankreich und Portugal. Wenn er wieder in hiesigen Gefilden ist, bietet der rostrote, im Flug spielerisch wirkende Greifvogel mit den schwarzen und weißen Federn auf der Unterseite und dem weißen Kopf mit seiner unverwechselbaren Silhouette einen beeindruckenden Anblick. Dann, von Mitte März bis Ende Juli, ist Peter Solluntsch häufig auf Muldewiesen rund um Eilenburg, Püchau, Zschepplin, Bad Düben und anderen Ecken unterwegs, beobachtet den majestätisch schwebenden Greifvogel, erfasst die Brutbestände.